Sicher sprechen, selbstbewusst auftreten, schlüssig argumentieren – diese Fähigkeiten sind nicht nur für schulische, sondern auch für berufliche Belange von hoher Bedeutung: Ein souveränes Auftreten kann bei Präsentationen, Prüfungen und Bewerbungsgesprächen den entscheidenden Unterschied ausmachen. Darüber hinaus fördert eine aktive Auseinandersetzung mit rhetorischen Strategien die Möglichkeiten politischer Einflussnahme und damit die Entwicklung gesellschaftlicher Mündigkeit.
Silvana Blaschke und Christian Koltermann, Lehrerin und Lehrer des Gymnasiums Angelaschule in Osnabrück, haben einen Workshop auf die Beine gestellt, der Präsentieren, Diskutieren und Reden halten den Schrecken nehmen soll. Schülerinnen und Schüler gelangen Schritt für Schritt zum souveränen Auftritt.
Nach erfolgreichem Durchführen an der eigenen Schule luden sie nun auch die Schüler:innen einer Klasse 8 der gegenüberliegenden Thomas-Morus-Schule – Oberschule zu einem Workshop ein. Am Ende des Tages findet Frau Blaschke die Worte „toll, fröhlich und lehrreich mit einer durchaus herausfordernden Truppe“. Auch das Klassenlehrerteam der TMS Frau Pannenborg und Herr Wendte zeigt sich begeistert.
Wir freuen uns über die Kooperation über die Bramstraße hinweg. Es ist klasse, dass wir Verbundvorteile innerhalb der Schulen der Schulstiftung nutzen und so faszinierendes Know How wie das von Frau Blaschke und Herrn Koltermann so vielen Schülerinnen und Schülern wie möglich zugängig machen.
Übrigens kann man den Workshop bei den beiden Lehrkräften buchen. Sollte also eine weitere Schule Interesse haben, kann man über diesen OnePager sämtlich nötige Informationen und vor allen Dingen Kontakt bekommen.
Einige O-Töne der beteiligten Schüler:innen:
Im Rhetorikkurs habe ich gelernt, selbstbewusst vor anderen zu stehen und deutlich zu
sprechen. Mir hat gut gefallen, dass wir nicht nur Theorie gemacht haben, sondern direkt üben
konnten. Manchmal hat es schon etwas Überwindung gekostet, vor den anderen zu sprechen,
aber danach hat man sich jedes Mal besser gefühlt.
Später durfte ich selbst die achte Klasse als Coach begleiten, und das war nochmal eine ganz
andere Erfahrung. Man merkt erst richtig, was man selbst gelernt hat, wenn man es anderen
zeigen kann. Es war schön zu sehen, wie die achte Klasse im Laufe des Kurses sicherer
geworden ist und ich selbst habe dabei noch einmal richtig was dazugelernt.
(Maxi)
Ich habe aus dem Rhetorikworkshop einiges mitgenommen und ein Punkt, der mir sehr
weitergeholfen hat, war ein souveräner Auftritt. Es war lehrreich und das Argumentieren fällt mir
jetzt deutlich leichter. Auch als Coach habe ich dazugelernt und es hat mit viel Motivation
gegeben, die Jüngeren zu unterstützen und ihnen weiterzuhelfen.
(Djellza)
Ich fühle mich jetzt viel sicherer, wenn ich vor anderen Leuten spreche. Der Kurs hat mir gezeigt,
wie ich mich ruhig und professionell verhalte, wenn ich etwas präsentiere. Als Coach hat es mir
viel Spaß gemacht zu sehen, wie die Kinder schritttweise aus sich herauskommen.
(Carla)
Aus der Perspektive als Lernende denke ich, dass der Workshop mir und meinen Mitschülern
viel geholfen hat. Man fühlt sich vertrauter im Kurs und traut sich, oQen vor anderen Menschen
zu reden. Mir gefielen die Phasen des Workshops sehr, da sie sehr ermutigend sind. Besonders
gefallen hat mir, sowohl als Lernende als auch als Coach, dass man selbst auch mitbekommt,
was für einen EQekt der Workshop hat.
(Luna)
Das Wissen im Workshop war sehr lustig gestaltet. Vieles davon findet standardmäßig im
Unterricht gar keinen Platz, sodass solche Projekte sehr wichtig sind. Die Auswirkungen sind mir
aber erst richtig bewusst geworden, als ich eine achte Klasse als Coach begleiten durfte.
Anfangs gab es große Hemmungen beim Sprechen vor der ganzen Klasse, jedoch, so nahm ich
es im Laufe des Tages immer mehr wahr, sind die anderen über sich hinaus gewachsen. Bei
manchen wurde mit verbesserter Körperhaltung und der Nutzung der Stimme die
Überzeugungskraft gestärkt. Andere haben mit der Kleingruppe ihren ganz eigenen Erfolg erlebt.






