Rekordnachfrage an katholischen Stiftungsschulen im Bistum Osnabrück

Das Interesse an den 21 Schulen der Schulstiftung im Bistum Osnabrück ist so groß wie nie zuvor. In diesem Jahr verzeichneten fast alle Grund-, weiterführenden und berufsbildenden Schulen der Stiftung erneut einen Anstieg bei den Bewerberzahlen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt stiegen die Anmeldungen von 3.004 im Vorjahr auf 4.003 im aktuellen Jahr – ein Zuwachs von fast 1.000 Anmeldungen.

„Dieses große Interesse ist ein Mut machendes Signal für uns als Schulträger und insbesondere für unsere engagierten Kollegien. Die herausragende Arbeit der Lehrkräfte garantiert eine qualitativ hochwertige Bildung, die von vielen Eltern geschätzt wird“, betont Thomas Weßler, Vorstandsvorsitzender der Schulstiftung. Zudem unterstreiche der Zuspruch die Bedeutung des christlichen Profils als Bereicherung für die Bildungslandschaft in Niedersachsen und Bremen.

Die gestiegene Nachfrage führt jedoch auch zu einer höheren Zahl an Absagen: Während im Jahr 2025 noch 815 Kinder und Jugendliche eine Absage erhielten, mussten sich in diesem Jahr 1.735 Familien umorientieren. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend an der berufsbildenden Marienhausschule in Meppen, wo sich die Anzahl der Anmeldungen mehr als verdoppelt hat.

„Gerade im Bereich der beruflichen Bildung tragen wir eine besondere Verantwortung“, so Weßler weiter. Um sicherzustellen, dass alle Jugendlichen einen optimalen Berufseinstieg finden, pflege die Stiftung einen engen und konstruktiven Austausch mit anderen kommunalen Schulträgern.

Die steigenden Anmeldezahlen unterstreichen die Bedeutung der Schulstiftung als größten freien Schulträger in Niedersachen und Bremen. Fast 13.000 Kinder und Jugendliche besuchen die 21 Schulen der Schulstiftung mit ihren ca. 1.200 Lehrkräften.

Foto: Schulgemeinschaft des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums, Twistringen