„Eine Welt. Keine Sklaverei.“: missio-Truck zu Gast in Meppen

Anfang Juni machte der missio-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ Station am Gymnasium Marianum in Meppen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 hatten Gelegenheit, sich intensiv mit moderner Sklaverei und den globalen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auseinanderzusetzen.

Im Rahmen der multimedialen Ausstellung wurden die Jugendlichen durch verschiedene interaktive Stationen geführt, die eindrucksvoll aufzeigten, unter welchen Bedingungen Menschen weltweit arbeiten und leben. Anhand konkreter Beispiele aus der Rohstoffgewinnung, der Textilproduktion oder der Lebensmittelindustrie wurde deutlich, wie eng globale Lieferketten mit unserem Alltag verbunden sind. Ergänzt wurde der Besuch des Trucks durch einen thematischen Workshop, der ebenfalls von missio durchgeführt wurde. In Gesprächen, Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden setzten sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit Fragen von Menschenwürde, Gerechtigkeit und Verantwortung auseinander. Dabei wurden nicht nur die Ursachen moderner Ausbeutung beleuchtet, sondern auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie jede und jeder Einzelne durch bewusste Entscheidungen zu mehr Fairness beitragen kann.

„Besonders überrascht hat mich, wie viele Produkte, die wir jeden Tag nutzen, mit Arbeitsbedingungen zusammenhängen können, die wir eigentlich nicht unterstützen möchten. Der Truck hat mir gezeigt, dass unser Konsum Auswirkungen auf Menschen in anderen Teilen der Welt hat“, berichtete Pia Stroot (10a) nach dem Besuch der Ausstellung. Auch die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit: „Die Verbindung von multimedialer Ausstellung und Workshop hat unsere Schülerinnen und Schüler sehr angesprochen. Die Inhalte wurden anschaulich vermittelt und haben zum Nachdenken und Diskutieren angeregt. Gerade die Frage nach der eigenen Verantwortung im globalen Kontext ist für junge Menschen von großer Bedeutung“, so der Lehrer Martin Haverkorn.
Organisiert wurde das Projekt vom Schulpastorale-Team des Gymnasium Marianum. Die Schule bedankt sich herzlich bei missio für die Durchführung des Projekts sowie beim Ehemaligen- und Förderverein des Marianum, der die Umsetzung großzügig unterstützt und damit diese wertvolle Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler ermöglicht hat.